Fremdausbildung

Fremdausbildung ist ein sperriges Wort. Bedeuten tut es, dass nicht der Halter sondern der Trainer also Ich mit dem Hund trainiert.

Die Hundeerziehung ist eine zeitaufwändige Geschichte. Und das Training besonderer Aufgaben erst recht. Nicht jeder Halter hat immer die Zeit oder Möglichkeit diese Zeit aufzubringen. Auch fühlt sich nicht jeder Halter dazu befähigt. Dann kann es hilfreich sein, einen Teil der Arbeit auszulagern. Aber nicht nur die Erziehung sondern auch die Auslastung und Beschäftigung zum Beispiel im Hundesport liegt nicht jedem Besitzer eines sportlichen Hundes. In solchen Fällen helfe ich gerne aus.

Nicht zu vergessen ist hier, dass Erziehung auch immer eine Frage der Bindung ist. Nur, weil etwas im Training mit mir gut funktioniert heisst das nicht, dass es automatisch auch beim Halter klappt. Auch die Signale, die Ich in Kommandos gebe werden nie genau gleich sein mit denen des Halters. Das Training in Fremdausbildung kann also keine alleinige Maßnahme sein. Es wirkt aber unterstützend. Der Hund kann so ein Verhalten kennenlernen und verstehen und muss dieses dann nur noch auf seinen Halter übertragen. Hilfreich kann es auch sein bei der Sozialisierung an neue Reize. Wer sich nicht sicher fühlt mit seinem Hund in die Stadt oder an den Bahnsteig zu gehen, kann dies auch erstmal mir überlassen. Gerade dafür muss aber zunächst eine Bindung auch zu mir aufgebaut werden, damit der Hund Vertrauen hat die Situation mit mir durchzustehen.